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Vierschanzentournee: Geiger überzeugt

Bei der laufenden Vierschanzentournee hat der deutsche Skispringer Karl Geiger auf der Heimschanze den zweiten Platz ergattert. Er ist Deutschlands größte Turnierhoffnung. Sein Auftritt ist bisher konstant.

Oberstdorf freut sich über seinen zweiten Platz

Karl Geiger freut sich über seinen zweiten Platz.

Die Vierschanzentournee sorgt jedes Jahr erneut für Spannung und Nervenkitzel. Kaum ein anderes Sportereignis ist so faszinierend und voller Überraschungen. Denn selbst die Profis können bei diesem Skispringen-Turnier keine Siege garantieren. Am gestrigen Sonntagabend fand der erste Wettkampf auf der Schanze in Oberstdorf statt. Der deutsche Skispringer Karl Geiger konnte zuvor auf der Schattenbergschanze in keinem Turnier so richtig überzeugen. Zuerst Platz 12, dann nur noch Platz 17, 26 und 38. Dabei ist die Schanze seine Heimschanze.

Doch beim gestrigen Auftaktspringen der Vierschanzentournee, die mittlerweile zum 68. Mal stattfindet, holte Geiger plötzlich den zweiten Platz. Nur einer war besser: Ryoyu Kobayashi aus Japan. Dieser gewann hintereinander fünf Tourneespringen. Geiger freute sich natürlich trotzdem: „Mega, mega happy. Ich habe auf der Heimschanze bisher wenige gute Wettkämpfe gemacht. Jetzt konnte ich meine Form bestätigen.“

Geiger als Vorzeigespringer

Dass Geiger diesmal überzeugen konnte, hat laut dem Vorzeigespringer daran gelegen, dass er ausgeblendet hat, dass es die Tournee ist. Auch versuchte der 26-Jährige zu ignorieren, dass der erste Wettkampf auf der Heimschanze stattfand, wo er viele Leute kennt. „Das auszublenden habe ich mir angeeignet. Aber es ist wirklich nur ein Wettkampf. Es spielt keine Rolle, ob man hier oder in Russland springt. Es kommt immer auf das Gleiche heraus. Ich habe geschaut, dass ich das ausblende und einfach mein Zeug mache. Das ist mir gut gelungen.“ Sein Bundestrainer, Stefan Horngacher, erwähnte, dass sein Zögling am Tag zuvor „unter Stress“ stand. „Als Lokalskispringer ist man für die anderen immer derjenige, der die Karre aus dem Dreck fahren muss. Das ist nicht einfach“, so Horngacher.

Neben dem Druck, als Lokalspringer ein gutes Ergebnis erzielen zu müssen, haben die Skisprung-Fans und Experten noch weitere Erwartungen an Karl Geiger. Schließlich ist er der einzige deutsche Skispringer, der in der Weltcup-Gesamtwertung auf Platz 3 der besten fünfzehn Springer gelandet ist. Für den DSV ist der 26-Jährige ein Trumpf.

Andere deutsche Skispringer sind Mittelmaß

Beim Auftakt der Vierschanzentournee gestern konnte kein anderer deutscher Skispringer an das Ergebnis von Karl Geiger anknüpfen. Zweitbester Deutscher wurde Markus Eisenbichler (der Vorjahres-Zweitplatzierte), der am Ende Platz 11 belegte. Pius Paschke kam auf Platz 12 und Stephan Leyhe erreichte den 13. Platz. Sie sprangen ordentlich und fehlerfrei. Doch das Potenzial zum Gesamtsieg hat nur einer: Karl Geiger. Er hat zudem die Chance, seine durchwachsenen Tournee-Erinnerungen zu vergessen. „Ich bin bisher nicht wirklich zufrieden von einer Tournee gefahren. Meistens war es so, dass ich meine Form nicht wirklich bestätigen konnte.“ Aber wenn in diesem Jahr alles gut läuft, dann könnte es am Ende der Vierschanzentournee auf ein deutsch-japanisches Duell hinauslaufen. Der Drittplatzierte aus Polen, Dawid Kubacki hat zwar noch Chancen und auch Stefan Kraft aus Österreich ist in guter Form, doch gegen Geiger und Kobayashi müssen sie konstante Leistungen bringen.

Denn die beiden Podiumssieger landeten bisher bei allen Einzelwettbewerben auf den ersten sieben Plätzen. Für Skispringer ist das ein wichtiger Punkt. Nur wer konstant ist, kann bei der Vierschanzentournee gewinnen. Und Geiger zeigt noch etwas weiteres, nämlich Kampflust. „Kobayashis Sprünge waren erste Sahne, doch auch er zaubert nicht.“ Und der Bundestrainer setzt noch eins obendrauf: „Er ist cool und zeigt außergewöhnliche Sprünge, doch auch er ist nicht unschlagbar.“