Wer holt den Dreier im Traditionsduell Köln gegen HSV?

1. FC Köln
Hamburger SV

Während es den 1. FC Köln in seiner dennoch ruhmreichen Geschichte schon fünf Mal erwischt hat, konnte der Hamburger SV den Abstieg in die 2. Bundesliga bislang stets vermeiden, auch wenn es in den letzten Jahren immer enger wurde. In der noch jungen Saison verfolgen beide Traditionsklubs als oberstes Ziel, sich von der gefährdeten Zone möglichst fernzuhalten, wobei sich derzeit noch nicht seriös prognostizieren lässt, ob dieses Vorhaben gelingt. Vor dem direkten Duell am 3. Spieltag scheint die Entwicklung bei beiden Vereinen aber in die richtige Richtung zu gehen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

29. August 2015 | 00:00 Uhr
Fußball » 1. Bundesliga

Die sportwetten.org Wett-Tipps zum Spiel

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Der 1. FC Köln hat bereits vier Punkte auf dem Konto und könnte am Samtag (29. August) ab 15.30 Uhr einen Traumstart perfekt machen. Dieser würde zur Einschätzung vieler Experten passen, die dem FC nicht zuletzt dank einiger vielversprechender Transfers eine Rolle als Überraschungsteam ähnlich dem FC Augsburg im letzten Jahr zutrauen. Der HSV hat dank des emiment wichtigen 3:2-Sieges am letzten Wochenende gegen den VfB Stuttgart bereits dafür gesorgt, dass der Start als ordentlich bezeichnet werden kann, selbst wenn es in Köln schief gehen sollte. Ruhe wird in Hamburg aber nur einkehren, wenn der Bundesliga-Dino endlich einmal über einen längeren Zeitraum hinweg punkten kann.

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1. Ausgangslage & Formkurve

TREND FENERBAHçE ISTANBUL

Schon mit seinen Auftritten in der Vorbereitung und im DFB-Pokal beim SV Meppen (4:0) hat der 1. FC Köln die Hoffnung seiner über Jahre leidgeprüften Anhänger, die nach mittlerweile 23 Jahren ohne Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb entgegen aller Klischees kaum mehr von Europa zu träumen wagen, auf eine erfolgreiche Saison genährt. Das 3:1 zum Auftakt beim VfB Stuttgart war dann Wasser auf die Mühlen all derer, die dem Team von Trainer Peter Stöger ein starkes Jahr zutrauen, wenngleich nicht vernachlässigt werden darf, dass der Dreier im Schwabenland angesichts des Spielverlaufs und eines deutlichen Stuttgarter Chancenübergewichts eher glücklich war. Im ersten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg fehlte dem FC dann aber das letzte Quäntchen Glück und Entschlossenheit, um beim Stande von 1:0 bei mehreren Gelegenheiten die Vorentscheidung herbeizuführen. Nach einem extrem laufaufwändigen Spiel mussten die Geißböcke am Ende ihrem hohen Tempo Tribut zollen und kassierten gegen am Ende verbesserte Wölfe noch das 1:1, wobei ein Punkt gegen den Vize-Meister aber sicherlich nicht als Enttäuschung verbucht werden muss. Vielmehr machte der Auftritt der Stöger-Elf Lust auf mehr. Zu der in Stuttgart noch vermissten, gegen Wolfsburg aber wiedergefundenen defensiven Kompaktheit aus der Vorsaison kommt dank der Neuzugänge wie Anthony Modeste und Leonardo Bittencourt sowie einem wie ausgewechselt aufspielenden Rückkehrer Simon Zoller eine ganz neue Qualität im Spiel nach vorne. Diese bislang äußerst positiven Eindrücke gilt es nun aber zu bestätigen und das erstmals in einem Spiel, in dem vom FC nicht nur Reagieren gefordert sein wird.

Nach der äußerst glücklich gemeisterten Relegation sollte beim Hamburger SV eigentlich alles besser werden, doch schon frühzeitig brach beim Dino der Liga wieder Chaos aus. Beginnend mit dem peinlichen Aus im DFB-Pokal bei Carl Zeiss Jena (2:3 n.V.) über die Rucksack-Affäre um Sportdirektor Peter Knäbel bis hin zur 0:5-Klatsche im Auftaktspiel beim FC Bayern München deutete einiges darauf hin, dass dem HSV ein weiteres schweres Jahr bevorstehen würde. Am vergangenen Wochenende konnte der HSV diesen Eindruck gegen den VfB Stuttgart zunächst nicht widerlegen und lag verdientermaßen mit 1:2 zurück, als der Stuttgarter Florian Klein der Elf von Trainer Bruno Labbadia mit einem unnötigen Platzverweis in die Karten spielte. Ideenreich, durchdacht oder spielerisch überzeugend war der Auftritt des HSV zwar auch in Überzahl nicht, doch Kapitän Johan Djourou und seinen Kollegen war anders als in vielen Spielen der Vorsaison der unbedingte Wille anzumerken, die Partie noch drehen zu wollen. Und trotz aller Probleme, Chancen herauszuspielen, gelang die Wende am Ende tatsächlich noch. Nun ist natürlich die Hoffnung groß, dass es dauerhaft aufwärts geht, wobei Coach Labbadia sicherlich nicht die Augen davor verschließen wird, dass sein Team gegen einen vollzähligen VfB Stuttgart mangels Qualität im Offensivspiel wohl kaum drei Punkte eingefahren hätte.

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Die statistischen Highlights

1. FC Köln VS. Hamburger SV

  • HeimstarkDer 1. FC Köln ist im Jahr 2015 zu Hause noch unbesiegt
  • AuswärtsschwachDer HSV war mit zwölf Punkten aus 17 Spielen zweitschwächstes Auswärtsteam der Saison 2014/15
  • HeimmisereKeines der letzten vier direkten Bundesliga-Duelle gewann das Heimteam
  • NegativbilanzKöln gewann nur eines der letzten sieben Heimspiele gegen den HSV (zwei Remis, vier Niederlagen)
  • TorreichMit im Schnitt 3,13 Toren ist das Duell Köln gegen Hamburg nach 98 Begegnungen vergleichsweise torreich
1. FC Köln -
Hamburger SV
1. FC Köln
VS.
Hamburger SV

3. Direkte Duelle & Statistiken

1. FC Köln vs. Hamburger SV: Direkte Duelle & Statistiken

Schon vor Einführung der Bundesliga standen sich der 1. FC Köln und der Hamburger SV mehrfach in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gegenüber. Damals, vor allem im vom HSV mit 3:2 gewonnenen Endspiel 1960, liegen die Anfänge eines der traditionsreichsten Duelle, die der deutsche Fußball zu bieten hat. Mittlerweile sind es 98 Begegnungen zwischen beiden Klubs, von denen der HSV 38 gewinnen konnte. Köln bringt es bei 26 Unentschieden auf 34 Erfolge. In Köln haben die Geißböcke mit 22 Siegen, 14 Unentschieden und nur elf Niederlagen die Nase vorne.

In den vergangenen Jahren war der HSV allerdings kein gern gesehener Gast in Köln. Beginnend mit der Saison 2003/04 behielt der FC in sieben Heimspielen gegen den HSV nur einmal alle drei Punkte – 2010/11 mit einem 3:2-Sieg dank eines Hattricks von Milivoje Novakovic. Ansonsten feierte der HSV vier Auswärtssiege und nahm zwei Mal zumindest einen Punkt mit. So auch am ersten Spieltag der Vorsaison, als sich beide torlos trennten. Weil Köln das Rückspiel in Hamburg mit 2:0 gewinnen konnte, sind es mittlerweile schon vier Bundesliga-Partien nacheinander zwischen Köln und dem HSV, die das Heimteam nicht gewinnen konnte. Bei den letzten drei Vergleichen gelang der Heimelf nicht einmal ein Tor. Unterbrochen wurde diese Serie allerdings durch einen Hamburger 2:1-Sieg im DFB-Pokal 2013/14.

4. Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Nach ihren Leistungen und Ergebnissen am letzten Wochenende gehen beide Mannschaften selbstbewusst ins direkte Duell und sicherlich mit der Absicht, drei Punkte einzufahren. Dennoch dürfte wie in den Duellen der vergangenen Saison erst einmal beiderseits Vorsicht angesagt sein und das Hauptaugenmerk auf einer sicheren Defensive liegen. Weil Köln letztes Jahr und auch gegen Wolfsburg enorme Defensivqualitäten gezeigt hat und der HSV in München zumindest andeuten konnte, was mit einer guten Organisation möglich ist, rechnen wir nicht mit einem Torfestival. Die Quote 1,40 von bwin für Wetten auf Under 3,5 ist angesichts des relativ geringen Risikos sehr interessant. Schon etwas riskanter ist nicht zuletzt angesichts von zehn Treffern in den beiden ersten Saisonspielen des HSV ein Tipp auf Under 2,5 mit der Höchstquote 2,10 von Pinnacle Sports, der beim Blick auf die Vorsaison aber dennoch zu empfehlen ist. Einen Sieger zu prognostizieren, fällt dagegen unter Berücksichtigung des letzten Wochenendes nicht ganz leicht, auch wenn Köln als leichter Favorit gesehen werden muss. Fraglos risikobehaftet, aber bei einem guten Chance-Risiko-Verhältnis dennoch attraktiv ist ein Tipp auf Halbzeit/Endstand X/1 mit der Quote 3,20 von Interwetten. So stand es bei den letzten drei Bundesliga-Duellen zwischen dem FC und dem HSV zur Pause 0:0 – und beim letzten Mal im Januar traf anschließend Marcel Risse zwei Mal zum Kölner 2:0-Auswärtssieg.

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