Wett-Tipp Portugal - Frankreich: Erneuter Heimtriumph für die Equipe Tricolore?

Portugal
Frankreich

Obwohl lange Zeit die Möglichkeit bestand, dass es wieder einmal ein Außenseiter ins Endspiel einer Europameisterschaft schaffen könnte, stehen sich im Finale der EM 2016 mit Portugal und Frankreich nun doch zwei große Fußballnationen gegenüber. Beide haben sich im Turnierverlauf gesteigert, wobei sich Gastgeber Frankreich die Finalteilnahme mit fünf Siegen und einem Remis in den bisherigen sechs Spielen sicherlich etwas mehr verdient hat als die portugiesische Auswahl, die sich mit fünf Unentschieden (jeweils ein Sieg nach Verlängerung und Elfmeterschießen) ins Halbfinale mogeln konnte und erst dort den ersten Erfolg nach 90 Minuten landete. Nicht zuletzt deshalb geht Frankreich als Favorit ins Finale und hat den dritten Titel auf heimischem Boden nach der EM 1984 und der WM 1998 dicht vor Augen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

10. Juli 2016 | 00:00 Uhr
Fußball » EM 2016

Die sportwetten.org Wett-Tipps zum Spiel

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Frankreich hat nicht nur bei der EM 2016 überzeugt, sondern auch schon zuvor. Neben einem Remis stehen aus den letzten zehn Spielen bemerkenswerte neun Siege zu Buche, die von einer absoluten Top-Form der Equipe Tricolore zeugen. Portugal hat vor dem Finale am Sonntag, den 10. Juli 2016, um 21 Uhr aber auch sieben Mal nacheinander nicht verloren und ist unter Trainer Fernando Santos in 13 Pflichtspielen (acht Siege, fünf Remis) unbesiegt.

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1. Ausgangslage & Formkurve

TREND FENERBAHçE ISTANBUL

Nach enttäuschender WM 2014 samt Vorrunden-Aus hat Portugal auch den Start in die EM-Qualifikation mit einer 0:1-Niederlage im ersten Spiel gegen Albanien verpatzt. Danach musste Trainer Paulo Bento gehen und Fernando Santos übernahm das Kommando, unter dessen Regie die übrigen sieben Quali-Spiele alle gewonnen wurden. Die Testspiele danach im Herbst 2015 und im Frühjahr 2016 verliefen dann allerdings mit Siegen in Luxemburg (2:0) und gegen Belgien (2:1) sowie Niederlagen in Russland (0:1) und gegen Bulgarien (0:1) ebenso durchwachsen wie die unmittelbare EM-Vorbereitung, in der sich zwischen Siege gegen Norwegen (3:0) und Estland (7:0) eine 0:1-Pleite in England mischte. Bei der EM-Endrunde kam Portugal in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Island (1:1) und Österreich (0:0) trotz deutlich größerer Spielanteile und mehr Chancen nicht über Unentschieden hinaus und stand im letzten Vorrundenspiel schon vor dem Aus, ehe gegen Ungarn doch noch ein 3:3 gerettet wurde, womit der Einzug ins Achtelfinale als Gruppendritter gelang. Im Achtelfinale gegen Kroatien setzte Trainer Fernando Santos auf eine defensive Strategie, die für die Zuschauer zwar nicht wirklich ansehnlich, mit dem Siegtor in der 117. Minute aber erfolgreich war. Gegen Polen entwickelte sich eine ähnliche Partie, an deren Ende ein glücklicher Sieg im Elfmeterschießen stand, sodass Portugal ohne Erfolg nach 90 Minuten ins Halbfinale einzog. In diesem präsentierten sich Cristiano Ronaldo und Co. gegen Wales aber verbessert und landeten einen verdienten 2:0-Erfolg. Weil William Carvalho seine Gelbsperre abgesessen hat und der im Halbfinale wegen muskulären Problemen fehlende Pepe wohl auch auflaufen kann, stehen Trainer Santos im Endspiel alle Mann zur Verfügung.

Nach einer 0:2-Pleite zum Abschluss des Jahres 2015 in England hat Frankreich bislang ein makelloses EM-Jahr 2016 gespielt. In den Niederlanden (3:2), gegen Russland (4:2), gegen Kamerun (3:2) und Schottland (3:0) gelangen vier Testspielerfolge, wobei aber die vielen Gegentore gewisse Sorgen bereiteten, die nach den Ausfällen der drei Innenverteidiger Raphael Varane, Jeremy Mathieu und Mamadou Sakho nicht weniger wurden. Doch diese Sorgen wurden bereits in der EM-Vorrunde zerstreut, in der es gegen Rumänien (2:1), Albanien (2:0) und die Schweiz (0:0) sieben Punkte und nur ein Gegentor per Elfmeter gab. Offensiv war hingegen noch Luft nach oben, was sich im Achtelfinale gegen Irland zunächst fortsetzte. Doch nach frühem Rückstand, abermals per Elfmeter, drehte Frankreich nach einer taktischen Umstellung auf 4-2-3-1 auf und gewann letztlich hochverdient mit 2:1. Die neue Ausrichtung wurde beibehalten und führte im Viertelfinale gegen Island zu einem klaren 5:2-Erfolg. Im Halbfinale gegen Deutschland setzte Trainer Didier Deschamps abermals auf die gleiche Taktik und auch das gleiche Personal. Und der Coach wurde nicht enttäuscht, auch wenn Frankreich gegen einen starken Gegner nach guter Anfangsphase streckenweise arg in Bedrängnis geriet. Letztlich entschied aber Antoine Griezmann mit seinen EM-Toren Nummer fünf und sechs zum 2:0-Sieg die Begegnung und hat beste Aussichten, als Spieler des Turniers in Erinnerung zu bleiben. Griezmann ist indes nur Teil einer überragenden Offensive, die sich nach eher schleppendem EM-Start längst gefunden hat. Dass Frankreich in neun der letzten zehn Spiele zwei Tore oder mehr erzielt hat, spricht für sich.

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Die statistischen Highlights

Portugal VS. Frankreich

  • KonstantPortugal ist seit sieben Partien unbesiegt (zwei Siege, fünf Remis nach 90 Minuten)
  • Ungeschlagener TrainerPortugal hat unter Fernando Santos kein Pflichtspiel verloren (acht Siege, fünf Remis)
  • Beeindruckende SerieFrankreich gewann neun der letzten zehn Spiele (ein Remis)
  • Zuverlässige OffensiveFrankreich erzielte in neun der letzten zehn Spiele mindestens zwei Tore
  • Vorteil Equipe TricoloreFrankreich hat die letzten elf Spiele gegen Portugal allesamt gewonnen
Portugal -
Frankreich
Portugal
VS.
Frankreich

3. Direkte Duelle & Statistiken

Portugal vs. Frankreich: Direkte Duelle & Statistiken

Die bsiherige Bilanz zwischen beiden Nationen spricht eine klare Sprache. Von 24 Vergleichen gewann Frankreich 18 und verlor bei einem Remis nur fünf. Und alle drei bisherigen Pflichtspiele gingen an die Equipe Tricolore, die im Halbfinale der WM 2006 mit 1:0 gewann und sich in den Halbfinals der Europameisterschaften 1984 (3:2 n.V.) und 2000 (2:1 n.V.) jeweils in der Verlängerung durchsetzte. Aber nicht nur deshalb darf man Frankreich mit Fug und Recht als portugiesischen Angstgegner bezeichnen. Denn wertet man die beiden EM-Halbfinals als Siege hat Frankreich sämtliche der letzten elf Duelle mit Portugal gewonnen. Der letzte portugiesische Sieg stammt aus dem Jahr 1975. Zuletzt standen sich beide im September 2015 gegenüber. Damals gewann Frankreich durch ein spätes Tor von Mathieu Valbuena in Lissabon mit 1:0.

4. Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Während Frankreich verdient im Finale steht, hat Portugal bisher nur bedingt überzeugt. Defensiv präsentierte sich Portugal in der K.o.-Phase zwar gut, wurde aber von auf Vorsicht bedachten Gegnern auch nicht richtig gefordert. Das dürfte gegen Frankreich anders aussehen und es erscheint fraglich, ob die nicht mehr ganz junge portugiesische Innenverteidigung Griezmann und Co. 90 Minuten lang in Schach halten können. Die bisherigen Turnierleistungen machen Frankreich auf jeden Fall zum Favoriten und blickt man auf die sehr eindeutige Statistik zwischen beiden Nationen, ist eine Wette auf einen französischen Sieg mit der Quote 2,07 von Pinnacle Sports die logische Wahl. Dass Frankreich in neu der letzten zehn Spiele mindestens zwei Mal getroffen hat, ist darüber hinaus auch ein Argument für eine noch lukrativere, sicherlich aber auch risikoreichere Wette auf Frankreich bei Handicap 0:1. Die beste Quote für eine entsprechende Wette offeriert Ladbrokes mit der 4,00.

Generell ist aber nicht zu erwarten, dass beide Mannschaften mit offenem Visier in die Partie gehen. Abgesehen vom Spiel gegen Island und den ersten fünf Minuten gegen Deutschland startete Frankreich stets eher verhalten. So fiel nur in einem französischen EM-Spiel mehr als ein Tor in der ersten Halbzeit. Weil dies auch nur in zwei von sechs portugiesischen EM-Partien der Fall war, sehen wir in einer Wette auf Under 1.5 bezogen auf die erste Hälfte mit der Quote 1,25 von bwin nicht das ganz große Risiko.

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